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Das Jahr des Frühlings (ARD / ARTE) |
Arabische Revolution
Primetime Arte / Sendetermin: 07.02.2012 / 20.15 Uhr / 90min

Die wütenden Proteste und revolutionären Auseinandersetzungen in der arabischen Welt beherrschten die politischen Schlagzeilen des Jahres 2011. Ausgehend von Tunesien, verbreitete sich ein Wille nach mehr politischer Mitbestimmung und dem Sturz diktatorischer Regime in mehreren arabischen Ländern. Die Machthaber reagierten zunächst mit militärischer Gewalt, konnten die Revolutionäre jedoch nicht aufhalten. In Tunesien, Ägypten und im Jemen trate n die Diktatoren zurück, in Libyen wurde die Gaddafi-Herrschaft mithilfe der NATO beendet. In Syrien verteidigt Präsident Baschar al-Assad seine Macht mit allen Mitteln. Hier droht ein Bürgerkrieg. Der Dokumentarfilm analysiert und zeichnet Entstehung und Entwicklung der ganz unterschiedlichen arabischen Revolutionen nach und forscht nach ihren Wurzeln.
Das Jahr 2011 wird als ein Jahr der Zeitenwende in die Geschichte eingehen. Ein Sturm der Wut und des Protestes gegen korrupte, überlebte Regimes hat in der arabischen Welt vielerorts die Diktatoren hinweggefegt. Auslöser des Flächenbrandes war die Selbstverbrennung des jungen Tunesiers Mohammed Bouazizi. Er hatte trotz Studiums kaum Chancen, jemals eine anständige, existenzsichernde Arbeit zu erhalten. Die demütigenden Misshandlungen in Polizeigewahrsam ließen ihm ein Weiterleben sinnlos erscheinen.
Hätte man hundert Experten gefragt, ob ein solches Ereignis eine revolutionäre Welle auslösen könnte, hätten alle hundert das sicher verneint, so der ägyptische Publizist Hisham Kassem. Die Geschwindigkeit der revolutionären Welle hat alle überrascht, ausländische Staaten ebenso wie Geheimdienste, die bekämpften Regimes und nicht zuletzt die Protagonisten der Revolution selbst.
Bald zeigten sich die Unterschiede zwischen den Nationen und ihren Regimes. In Libyen wären die Rebellen ohne die NATO-Unterstützung kaum siegreich gewesen. In Tunesien wurden Wahlen abgehalten, bei denen die sich auf den Islam berufende Partei "Ennahda" (Wiedergeburt) als Siegerin hervorging. Sie betont zwar, die Prinzipien der Demokratie und Toleranz zu akzeptieren, aber die jungen Menschen, die die Revolution vorantrieben, und die Frauen misstrauen diesen Bekundungen. In Ägypten herrscht seit dem Sturz Mubaraks das Militär, das sich auf die Seite der Demonstranten geschlagen hatte. Doch so richtig wollen die Generäle die Macht nicht aufgeben und sich einer demokratisch gewählten Regierung unterstellen. Andererseits brachten die ersten Wahlen einen Sieg der Muslimbrüder und - für viele erschreckend - starke Stimmanteile für die Salafisten, Befürworter eines radikalen Islamismus.
In Syrien versucht Präsident Baschar al-Assad die Macht seines Familienclans mit allen Mitteln zu erhalten. Woher nehmen die Menschen den Mut, trotzdem jeden Tag zu protestieren? Sie haben kreative Formen des Protestes entwickelt, wie Tänze, Graffitis, Satire im Internet. Aber die Gründung der Freien Syrischen Armee durch desertierte Soldaten führte zu gezielten bewaffneten Aktionen gegen militärische Einrichtungen des Regimes. Damit wächst die Gefahr eines Bürgerkrieges.
Im Jemen ist die Revolution nach einem Jahr ausgebremst. Präsident Saleh, seit 33 Jahren im Amt, ist zurückgetreten, aber wird weiter als graue Eminenz im Hintergrund die Fäden ziehen. Außerdem tobt hinter der Revolution ein Kampf der traditionell mächtigen Stammesverbände, die ihre Pfründe und Einflussbereiche erhalten wollen. Verträgt sich eine Stammesgesellschaft mit der Demokratie?
In all diesen Ländern und innerhalb der einst gegen die Diktaturen einigen Opposition schwelt der Konflikt zwischen den Kräften der Erneuerung und jenen, die eher eine religiös definierte Tradition restaurieren wollen als die Gesellschaft zu demokratisieren. Werden die Losungen der Arabischen Revolution "Brot, Freiheit, Würde" sich verwirklichen lassen oder werden diese großen geschichtlichen Umwälzungen in der arabischen Welt wieder in einer epochalen Enttäuschung enden?
Regie: A.Stenzel, L.Picaretta, S.Buchen, S.Sterzenbach
Kamera: Jürgen Killenberger, Juan Pablo Mondini
Ton: Jan Kampouridis, Martin Breul
Länge: 90 Minuten

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Irak – Das Erbe der Amerikaner
Primetime ARD: 30.01.2012 / 22:45 Uhr
Wiederholung ARD: 31.01.2012 / 03:10 Uhr
Fast täglich werden in Bagdad wieder tödliche Anschläge verübt, seit die Amerikaner abgezogen sind. Die irakische Regierung könne sich jetzt selbst verteidigen, hatte US-Vizepräsident Joe Biden noch bei seinem Besuch in Bagdad Ende November gesagt. Bis zum 31. Dezember haben fast alle amerikanischen Soldaten das Land verlassen; jetzt ist der Irak wieder auf sich gestellt. Selbst harte Gegner der amerikanischen Truppenpräsenz sehen die Zukunft ihres Landes aber mit sehr gemischten Gefühlen. Die Sicherheitskräfte gelten als immer noch zu schlecht ausgebildet und auch als korrupt. Nach wie vor gibt es Probleme mit Strom und sauberem Wasser, die Sicherheitslage ist zwar deutlich besser geworden in den letzten Jahren. Doch nach wie vor ziehen es viele Iraker vor, im Exil zu leben, im kurdischen Norden, in Jordanien oder selbst in Syrien, weil sie dem Frieden noch nicht trauen.
Jörg Armbruster, der vor und nach dem Krieg 2003 regelmäßig aus dem Irak berichtet hat, reiste im Dezember und Januar nach Bagdad, um dort eine Bestandaufnahme der letzten Wochen zu machen. Er besuchte Familien, denen er schon unmittelbar nach dem Krieg begegnet war und denen es heute nicht viel besser geht als vor ein paar Jahren. Er trifft Iraker, die für die Amerikaner gearbeitet haben und die jetzt um ihr Leben fürchten, weil sie als Kollaborateure gebrandmarkt sind. Und er porträtiert einen irakischen Exwiderstandskämpfer, der von den Amerikanern als Terrorist ins Gefängnis gesperrt wurde.
Mit irakischen Sicherheitskräften, die immer wieder Ziel von Anschlägen sind, geht er auf Patrouille und besucht die Hochburg des radikalen Schiitenpredigers Muqtada al Sadr. Bei den Sunniten, die ihre Machtpositionen seit dem Fall Saddam Husseins verloren haben, versucht er, Stammesführer in Falludscha zu treffen, die heute den politischen Widerstand gegen die schiitische Übermacht organisieren.
Sendetermin ARD: 30.01.2012 / 22:45 sowie Wiederholung am 31.01.2012 um 03:10 Uhr.
Regie: Jörg Armbruster
Kamera: Jürgen Killenberger
Producer Bagdad: Mohammed Malik
Länge: 30 Minuten
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Produktion Stadt Stuttgart: Bildungspaten gesucht |
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Steven ist 11 Jahre alt. Er hat keine Geschwister, seine Eltern gehen beide arbeiten.
Seit Neuestem hat Steven einen „Big Brother“, der heißt Thomas, ist 30 Jahre alt und Projektmanager. Durch die Initiative „Big Brother Big Sister“ haben sich die Beiden gefunden und verbringen jetzt einmal die Woche einen Nachmittag zusammen. Sie erkunden die Stadt und seine Kulturangebote, treiben Sport und tauschen sich aus. Für Steven eröffnet sich eine neue Welt, er lernt viel von seinem Mentor, aber auch Thomas empfindet die zusammen verbrachte Zeit als Bereicherung. Zeit schenken, das ist auch das Motto der Initiative Z. Und das möchte auch die 66jährige Eva Faccani. Und so kam sie vor gut einem Jahr in Kontakt mit Familie Emde-Weiss. Für den 2 jährige Frieder und die 7 jährige Rubinia ist sie mittlerweile eine Art Oma geworden, die richtigen wohnen weit weg. „Eine ältere Person ist wichtig für das Aufwachsen der Kinder“, findet die Mutter und ganz nebenbei, hat sie selbst eine neue Freundin gefunden.
Ein ganzes Netzwerk Bildungspartner hat der Stadtteil Plieningen gegründet. Ausgehend von der Körschtal Hauptschule ziehen hier Schule, Stadtverwaltung, IHK, viele Unternehmer, Jugendhilfe und Ehrenamtliche an einem Strang um die Jugendlichen beim Übergang von Schule in die Berufswelt zu begleiten. Und so kommt es, dass im Sportgeschäft von Herrn Bauer Praktikanten zu Angestellten werden und der Unternehmer mit der mobilen Jugendhilfe Perspektiven für Schulabgänger erarbeitet. Hier steht ein ganzer Stadtteil Pate für seine Jugendlichen.
Die 3 Beispiele zeigen, wie vielfältig und kreativ das Engagement verschiedener Bildungspaten bereits ist. Das Netzwerk der Stuttgarter Paten für Bildung und Zukunft wird diese Arbeit unterstützen und ausweiten, damit das Ziel erreicht werden kann: Jedem Kind die individuell besten Bildungschancen zu ermöglichen.
Am 5. Dezember 2011 wurde das Netzwerk „Stuttgarter Paten für Bildung und Zukunft“ im Wettbewerb „Ideen für die Bundesrepublik“ vom Bundesministerium für Forschung und Bildung in Berlin ausgezeichnet.
Regie: Sebastian Georgi
Buch: Sebastian Georgi, Arun Hüttemann
Kamera: Arun Hüttemann, Till Beckert
Ton: Daniel Hettich
Schnitt: Miriam Zimmermann
Länger: 12 Minuten
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Mayotte - Neues Inselparadies für Europa |
Mayotte - eine BildManufaktur Produktion für den SWR
Sendetermin: 29.05.2011 / 17.15 Uhr SWR
Mayotte im Indischen Ozean ist eines der letzten unberührten Naturparadiese dieser Welt. Zwischen Afrika und Madagaskar liegt die 370 Quadratkilometer kleine Insel in einer türkisblauen Lagune - umschlossen von einem Ring aus Korallenriffen. Dieses einzigartige natürliche Aquarium ist der Lebensraum vieler seltener und faszinierender Tierarten wie Buckelwale, Delfine und Meeresschildkröten.
Jetzt droht dem Paradies Gefahr. Seit April ist Mayotte offizielles Departement Frankreichs und damit ein Teil von Europa. Millionen Euro an Fördergeldern fließen von nun an jährlich auf das kleine Inselparadies. Die Hoffnung auf ein Leben wie Gott in Frankreich zieht immer mehr illegale Einwanderer an, die Bevölkerung auf Mayotte wächst in atemberaubendem Tempo.
Für den Bauer und Fischer Abdouh Said sind die Folgen der neuen Verhältnisse in seiner Heimat schon jetzt deutlich zu spüren. Von seiner zwölf Hektar großen Farm kann Abdouh seine sechsköpfige Familie nicht mehr ernähren. Täglich fallen Plünderer über seine Ernte her, sogar seine Stiere und Kühe sind nicht mehr sicher. "Als mein Vater noch lebte, war alles in Ordnung. Es gab keine Diebe, wir haben Manjok und Mango verkauft." Auch mit dem Fischfang kann Abdouh inzwischen kein Geld mehr verdienen.
"Früher gab es viel mehr und größere Fische in der Lagune". Deswegen will er umschulen und Touristen durch die Lagune fahren. Die Inselverwaltung wird ihm helfen, ein Boot zu kaufen. Abdouh erwartet viel von Frankreich und Europa - auf jeden Fall ein besseres, sichereres Leben. Europa bekommt dafür ein neues Inselparadies, exotische, fast unberührte Natur.
Sendetermin: 29.05.2011 / 17.15 Uhr SWR
Regie: Markus Henssler
Buch: Markus Henssler
Produzent: Jürgen Killenberger
Kamera: Sebastian Georgi
Unterwasserkamera: Antoine Ganne, Jürgen Killenberger
Produktionsleitung: Sebastian Georgi
Producer Mayotte: Wolfgang Schnitzer
Ton / Kranoperator: Alexander Ott
Schnitt: Birgit Oschwald
Redaktion: Susanne Sterzenbach
Länge: 45 Minuten |
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Dokumentation "Die Kriegstreiber von nebenan" |
Die Kriegstreiber von nebenan - wie der Krieg im Kongo von Deutschland aus gesteuert wurde
Mitten in Deutschland, in Mannheim, soll ein Mann gelebt haben - der Ruander Ignace M. -, der von Deutschland aus zusammen mit seinem Stellvertreter den Krieg im Kongo gesteuert haben soll. Nun soll ihm, erstmals nach dem neuen Völkerstrafrecht, der Prozess gemacht werden. Die Dokumentarfilmerin Susanne Babila arbeitet in ihrem Film "Die Kriegstreiber von nebenan" den Fall auf und sprach mit Opfern. Ihr Film wird nach einer Vorabpräsentation in Stuttgart Anfang Mai im Ersten laufen. Ein Fall, der Fragen aufwirft.
Der Ruander Ignace M. war bis zu seiner Verhaftung in Deutschland Präsident und politischer Führer der Hutu-Miliz FDLR, einer der mörderischsten Rebellengruppen, die im Nordosten des Kongo marodiert. Er lebte unbehelligt in Mannheim und soll den Krieg im Kongo per Laptop und Handy gesteuert haben. Auch sein Stellvertreter, Straton M., lebte viele Jahre als netter Nachbar im schwäbischen Neuffen. Der Film von Susanne Babila lässt ihre Opfer zu Wort kommen und fragt, warum deutsche Behörden nicht früher auf Hinweise reagiert haben, die die brutalen Machenschaften der beiden mutmaßlichen Kriegsverbrecher aufdeckten. Und er zeigt, womit sich die Rebellen finanziert haben: mit Gold, Zinn und Coltan, das auch über deutsche Firmen auf den Weltmarkt kommt. Der Prozess soll im Frühsommer im Oberlandesgericht Stuttgart stattfinden. Ein Präzedenzfall für die deutsche Justiz, denn zum ersten Mal wird nach dem neuen Völkerstrafrecht verhandelt
Die Vorabpräsentation dieses für den Südwestrundfunk produzierten Dokumentarfilms findet am Freitag, 15. April 2011, 18 Uhr, im HAUS DES DOKUMENTARFILMS (Mörikestraße 19, Stuttgart) statt. Die Moderation übernimmt Wilhelm Reschl. Die Filmautorin steht anschließend für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.
Verbrechen gegen die Menschlichkeit wirft die Anklage des Oberlandesgerichts Stuttgart vor. Dort findet zum ersten Mal in Deutschland ein Kriregsverbrecherprozess nach dem neuen Völkerstrafrecht statt. Angeklagt auch Straton M. , der Stellvertreter des Milizführers. Straton M.lebte viele Jahre als netter Nachbar im schwäbischen Neuffen. Doch hinter der biederen Fassade verbergen sich Rädelsführer eines Besatzungsregimes, die mit Plünderung, sexualisierten Gewalttaten und Hinrichtungen ihre Macht im Ostkongo zu sichern versuchten. Der Film lässt die Opfer zu Wort kommen, Kindersoldaten, junge Mädchen, die vergewaltigt wurden und entwaffnete Söldner des Terrorregimes, die den Angeklagten Ignace M. , ihren ehemaligen Führer, im Kongo getroffen haben.
Warum haben deutsche Behörden nicht früher auf Hinweise reagiert, die die brutalen Machenschaften der beiden mutmasslichen Kriegsverbrecher aufdeckten. Und dieser Film zeigt, womit sich die Rebellen finanziert haben: mit Gold, Zinn und Coltan, das auch über deutsche Firmen auf den Weltmarkt kommt. Ohne die begehrten Rohstoffe klingelt kein Handy, fiepst keine Spielkonsole und flimmert kein Flachbildschirm. Mit dem Erlös finanzierte die Terrororganisation ihren Krieg gegen die Zivilbevölkerung im Kongo.
Massaker, Vergewaltigungen, Plünderungen, kurz Kriegsverbrechen in Afrika sind weit weg - aber die Welt der Elektronik verbindet uns mit dem, was dort geschieht. Und obendrein lebten die Kriegsverbrecher sozusagen Tür an Tür, als harmlose Nachbarn.
Der Prozess soll im Frühsommer im Oberlandesgericht Stuttgart stattfinden. Ein Präzedenzfall für die deutsche Justiz, denn zum ersten Mal wird nach dem neuen Völkerstrafrecht verhandelt.
Der Film wird am 4. Mai 2011 um 23.30 Uhr im Ersten gezeigt.
Buch / Regie: Susanne Babila
Kamera: Jürgen Killenberger
2. Kamera / Ton: Till Beckert
Eine Produktion des SWR Stuttgart |
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Meine, Deine, Unsere – Patchworkfamilien neu gemischt |
Neue Doku-Serie über ein gesellschaftliches Phänomen
Vater, Mutter, Kinder: eine Familie. Oder eben: Patchwork. Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 200.000 Ehen geschieden. Die Partner gehen auseinander und viele binden sich neu – in alternativen Familienmodellen, im Patchwork eben. Jede siebte Familie lebt in Deutschland mittlerweile in einer solchen Konstellation.
„Meine, Deine, Unsere – Patchwork-Familien neu gemischt“ ist der Arbeitstitel einer neuen Doku-Serie im SWR Fernsehen. Die Doku begleitet vier Familien, die sich neu gefunden haben, durch ihren mitunter turbulenten Alltag. Zum Beispiel Daniela und Martin, die mit ihren drei Kindern aus zwei Ehen vor ein paar Monaten in ein gemeinsames Haus gezogen sind. Und die jetzt versuchen, die unterschiedlichen Temperamente ihrer drei Teenager unter einen Hut zu bringen.
Oder Annika und Oliver, die es geschafft haben, fast so etwas wie eine Freundschaft zu Annikas Ex-Mann aufrechtzuerhalten. Im Interesse des Kindes aus Annikas erster Ehe. Aber dass dieses Patchwork-Konzept nicht leicht zu leben ist, liegt auf der Hand.
Patchwork oder „Stieffamilien“ – ein Thema mitten aus dem Leben gegriffen, das auch jüngere Zuschauer interessieren dürfte und Orientierung in Sachen Familie und Erziehung geben kann. Die Reihe wird ab 8. Juni 2011 auf dem neuen Doku-Serien-Platz im SWR Fernsehen am Mittwochabend zu sehen sein.
Autoren: Achim Bramscher, Meike Trautmann und Marion Frankort.
Producer: Julia Zinke – MME, Berlin
Redaktion: Thomas Dauser und Thomas Michel
Kamera: Arun Hüttemann, Marcus Maier, Julia Preuschl
Ton: Martin Breul, Jakub Halkiewicz, Johann Dick
„Meine, Deine, Unsere – Patchworkfamilien neu gemischt“:
5 x 30 Min ab 8. Juni 2011, mittwochs 22.30 Uhr, SWR Fernsehen |
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Journalistenpreis der Robert Bosch Stiftung |
Journalistenpreis der Robert Bosch Stiftung für „Rollis für Afrika“
Am 11.12.2010 erhielt die Reportage „Rollis für Afrika“ den mit 10.000 € dotierten Journalistenpreis der Robert Bosch Stiftung in der Kategorie Fernsehen.

Mit diesem Preis zeichnet die Robert Bosch Stiftung Autoren hervorragender Medienbeiträge zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement“ aus. Prämiert werden Beiträge, die beispielhaft darstellen und hinterfragen, wie und warum Menschen freiwillig für sich und für andere Verantwortung übernehmen. Der Wettbewerb wendet sich an Journalisten aus den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen.
Laudator: M. Walid Nakschbandi, Geschäftsführer AVE Gesellschaft für Fernsehproduktion, Berlin
Laudatio:
„Rollis für Afrika“ ist eine klassische Reportage, die mich sehr ergriffen hat. Und zwar genau deshalb, weil sie nicht darauf aus ist, „Herzen zu ergreifen“. Dabei hat der Film alle Zutaten für einen rührseligen Herzschmerz-Film: Estevan, ein schwerbehinderter junger Mann, leidet an Spinaler Muskelatrophie. Nur dank einer Titanstange im Rücken kann er überhaupt im Rollstuhl sitzen. Und dieser junge Mann kümmert sich um Behinderte in den Elendsvierteln Afrikas. Es ist üblich geworden, einen solchen Stoff mit emotionaler Musik und der Grabesstimme eines ausdrucksstarken Erzählers zu untermalen, um die Augen zu befeuchten und die Quote zu steigern.
Dass die Filmemacher Markus Henssler und Sebastian Georgi dieser Versuchung widerstanden haben, ist ihr größter Verdienst. Schnörkellos, schonungslos, wahrhaftig und ohne auch nur den leisesten Hauch von Retter- Romantik oder Voyeurismus erzählen sie die Geschichte von Menschen, die anderen helfen. Sie zeigen die Dankbarkeit der Bedürftigen und das Glück des Helfers Estevan ebenso wie die Strapazen der Reise und die oft grausame Realität: Dass die Helfer so manchem über den heißen Wüstensand kriechenden Behinderten keinen Rolli geben, weil es ihm – verkürzt gesagt – „nicht schlecht genug“ geht. Häufig wird den Wohltätern vor Augen geführt, dass ihre Hilfe nur ein kleiner Tropfen auf einem monströs großen heißen Stein ist.
Die Filmemacher von „Rollis für Afrika“ sind ihrem Auftrag gerecht geworden: journalistisch über ein Geschehen zu berichten. Das heißt, mit dem nötigen Abstand, der es ihnen ermöglicht, objektiv zu sein, über Sache und Personen zu informieren. Wo so viele Journalisten heute ihren journalistischen Beruf bloß als Networking und Geschäft ausüben, ist dieser Beitrag ein herausragendes Beispiel für exzellenten Journalismus.
Die Jurymitglieder:
Claudia Nothelle, rbb-Programmdirektorin (Vorsitz),
Theo Koll, Leiter der Hauptredaktionen Außenpolitik sowie Innen-, Gesellschafts- und Bildungspolitik des ZDF,
M. Walid Nakschbandi, Geschäftsführer der AVE Gesellschaft für Fernsehproduktion, Hourvash Pourkian, Vorsitzende der Kulturbrücke Hamburg e.V.
Stellvertretend für das ganze Team der BildManufaktur nahmen die Autoren den Preis entgegen
Dr. Kurt W. Liedtke (Vorsitzender der Robert Bosch Stiftung),
Claudia Nothelle, rbb-Programmdirektorin (Vorsitzende der Jury),
Markus Henssler (Autor und Regisseur)
Sebastian Georgi (Autor und Kameramann)
Rollis für Afrika – Ein Rollstuhl ein Leben
Reportage, 30 Min, SWR Fernsehen
Eine Produktion der BildManufaktur GmbH
Autoren: Markus Henssler, Sebastian Georgi
Regie: Markus Henssler
Kamera: Sebastian Georgi
Ton: Alexander Ott
Schnitt: Mark Heizmann
Produzent: Jürgen Killenberger
zur Produktions-Seite: Rollis für Afrika... |
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Medienpreis der Deutschen Bischofskonferenz |
Medienpreis der Deutschen Bischofskonferenz für „Rollis für Afrika“
Im Rahmen des Medienpreises 2010 verleiht die Deutsche Bischofskonferenz der Reportage „Rollis für Afrika“ den Sonderpreis der Jury und zeichnet den Film mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ aus
Zur Jurybegründung: Rollis für Afrika ist eine klassische Reportage. Im Mittelpunkt steht Estevan, ein schwerstbehinderter junger Mann. Diagnose: Spinale Muskelatrophie. Eine Titanstange im Rücken ermöglicht ihm überhaupt im Rollstuhl zu sitzen. „Es ist gut so, wie es ist und ob ich jetzt 40 Jahre alt werde oder 60 Jahre alt oder 80 Jahre alt werde, das ist egal. Das wichtigste ist die Zeit, was du mit der Zeit machst“, sagt Estevan.
Und Estevan macht viel aus seiner Zeit: Er sammelt Rollstühle, die in Deutschland auf dem Schrott landen. Und bringt sie nach Afrika. Persönlich. Der Filmemacher Markus Henssler begleitet ihn und seine Freunde auf ihrer Hilfstour durch Afrika. Den Behinderten, das zeigt die Reportage eindrucksvoll, ermöglicht der Rollstuhl überhaupt erst ein menschenwürdiges Leben. Statt Kriechen auf allen Vieren können sie nun sitzen – und das Haus verlassen.
Henssler gelingt es sehr eindrucksvoll, ein Porträt von Estevan zu zeichnen und gleichzeitig die Lage der Behinderten in Afrika darzustellen. Die Kamera ist ganz selbstverständlich in allen Situationen präsent und verschafft den Zuschauern einen tiefen Einblick, ohne voyeuristisch zu sein: so kann Leben auch sein. Dabei kommt der Film ohne Selbstmitleid, ohne Sentimentalität, ohne Betroffenheitsfloskeln aus. Estevan kennt seine engen Grenzen, aber er lässt sich dadurch nicht aufhalten. Sein Engagement vermittelt Lebensfreude – den Zuschauern in Deutschland genau wie den Behinderten in Afrika.
Autor: Markus Henssler / Sebastian Georgi
Kamera: Sebastian Georgi
Ton: Alexander Ott
Schnitt: Mark Heizmann
Produzent: Jürgen Killenberger
> Rollis für Afrika - Produktionsseite
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"Stuttgart steht auf" - DVD erhältlich |
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Als 15-Jähriger sammelt Hannes Rockenbauch Unterschriften gegen Stuttgart 21. Um gegen den Abriss zu demonstrieren, besetzt er 15 Jahre später, im Sommer 2010, den Nordflügel des Hauptbahnhofs.
Aus dem "Randale-Stadtrat" (Bild-Zeitung) wird innerhalb weniger Monate ein "nationaler Medienstar" (Stuttgarter Zeitung), der zusammen mit Schlichter Heiner Geißler vor die Kameras tritt. Hannes Rockenbauch, der dem parteifreien Bündnis "Stuttgart Ökologisch Sozial" angehört, ist einer von vielen, die aufgestanden sind, um sich friedlich und phantasievoll einzumischen: Menschen jeden Alters, aus allen Schichten und mit unterschiedlichem politischem Hintergrund. Es genügt ihnen nicht, alle paar Jahre zur Wahlurne zu gehen. Stuttgart 21 ist so zum Katalysator einer neuen Demokratiebewegung geworden.
Stuttgart steht auf
Portrait einer neuen Demokratiebewegung
DVD (Double layer), 160 Minuten
19,00 Euro (inklusive Versand)
Bestellung:
BUND Service GmbH
Mühlbachstraße 2
78315 Radolfzell
Fax: 07732 15 07-77
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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Gestörte Identität-Die krankhafte Sehnsucht nach einem Leben im Rollstuhl
Für Phil und Katja ist das Leben oft unerträglich. „Seit ich denken kann, möchte ich so sein wie die Klara aus dem Heidifilm", sagt Katja und hat dabei eine ganz klare Vorstellung von ihrem idealen Körper: „Unterhalb des Bauchnabels möchte ich gelähmt sein". Auch Phil spürt seit seinem siebten Lebensjahr deutlich eine Linie, an der sein Körper zu Ende ist und zeigt zwischen Hüfte und Knie. „An diesem Punkt wünsche ich mir eine Amputation meiner beiden Beine." Phil und Katja leiden unter BIID (Body Integrity Identity Disorder), zu Deutsch: Körper-Integritäts-Identitätsstörung. Eine seltene Krankheit, über die die Medizin kaum etwas weiß und die für Außenstehende auch kaum zu begreifen scheint.
Erschöpft kommt Katja vom Joggen nach Hause. Wenigstens beim Sport kreisen die Gedanken der ehemaligen Leistungsturnerin für kurze Zeit nicht um BIID. „Ich nutze diese Momente der Bewegung, um abschalten zu können. Ich mag meine Beine auch, sie sind praktisch. Aber fühlen möchte ich sie nicht." Schon seit ihrem vierten Lebensjahr blendet Katja ihren Wunsch nach einer Querschnittlähmung aus. Doch die 37-jährige Radiomoderatorin will sich nicht länger schämen müssen für ihre verstörenden Sehnsüchte und spricht zum ersten Mal öffentlich - auch mit ihrer Familie - über eine Krankheit, die bislang selbst die Wissenschaft kaum erklären kann.
Auch für Phil werden der Leidensdruck durch BIID und die Zweifel an der eignen Psyche immer größer. Fast täglich drängt sich ihm der Wunsch nach einer Amputation seiner beiden Beine auf. „Erst dann ist mein Körper komplett und fühlt sich richtig an", davon ist Phil überzeugt. Doch die Amputation von gesunden Gliedmaßen ist weltweit verboten. Für manche Betroffene ist eine illegale Operation im Ausland der einzige Ausweg aus ihrer verzweifelten Situation. Andere greifen zu drastischen Methoden und verstümmeln sich selbst, indem sie ihre Beine stundenlang auf Trockeneis legen, bis sie abgestorben sind und amputiert werden müssen.
Phil hofft auf eine Alternative zu einem illegalen und gefährlichen Eingriff im Ausland. An der Uni Zürich beteiligt sich der 40-jährige Sozialwissenschaftler deshalb an einer weltweit einzigartigen Studie des Neurologen Dr. Peter Brugger. Der Schweizer Forscher will den Ursachen von BIID auf den Grund gehen. Die Ergebnisse der Studie sind für Phil und Katja ein Hoffnungsschimmer auf Antworten zu ihren Empfindungen.
Sonntag, 05.12.2010, 23:20 Uhr, VOX, Süddeutsche TV, Länge: 36 Min.
Autor: Markus Henssler
Kamera: Sebastian Georgi
Ton: Alexander Ott |
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Das Schnäppchenhaus - Neustart für Karin |
Freitag, 23. Juli 2010 und Montag den 26. Juli 2010 um 18.00 Uhr in RTL2 (Deutschland, 2010, 45 Minuten) Eine BildManufaktur GmbH Produktion im Auftrag von Imago TV Berlin
Autor : Sebastian Georgi
Kamera: Jürgen Killenberger, Arun Hüttemann
Ton: Martin Breul, Jan Kampouridis, Johann Dick
Pressetext:
Karin ist glücklich. Nach zwei Jahren der Suche findet sie endlich ihr Traumhaus für 90 000 €. Ein Schnäppchen in dieser Gegend.
In der alten Heimat Burladingen gab es ständig Ärger mit den Nachbarn. Karin züchtet Islandhunde und führt zudem eine Hundepension. Eine Tatsache, mit der man nicht immer nur auf Freunde trifft. Sie wurde regelrecht gemobbt, ein Nachbar drohte sogar damit, Karins Hunde zu vergiften.
Im neuen Haus sieht es aber noch gar nicht nach Einzug aus. Zwar sind die 1. und 2. Etage in relativ gutem Zustand, hier müssen hauptsächlich Renovierungsarbeiten verrichtet werden, im Erdgeschoss stehen jedoch große Sanierungsarbeiten an. Auf den ersten Blick sind ihre Freunde und Verwandte geschockt, es sieht aus wie in einem Kellerloch. Gerade da will Karin aber mit ihrer Hundezucht einziehen. Die anderen beiden Etagen will sie vermieten, damit sie die anfallenden Kreditraten bedienen kann.
Karin steht unter Zeitdruck. In 8 Wochen plant sie schon den Einzug. Przemek, ihr 26- jähriger Schwiegersohn, der Maurer und Fliesenleger von Beruf ist, hat sich bereit erklärt zu helfen. Er kann aber nur am Wochenende arbeiten. Zudem hat er eine Familie mit 2 kleinen Kindern. Karins Tochter Vanessa braucht ihren Mann Przemek auch zu Hause. Außerdem ist Karins Budget für die Sanierung eng gesteckt.
20.000 € hat sie zur Verfügung. Nicht viel, bei den anfallenden Arbeiten. Wir begleiten Karin bei ihren Umbauarbeiten. Wände werden eingerissen, Durchbrüche geschaffen, die Decken müssen abgehangen werden, Boden und Wände sind im Rohzustand und die Elektrik muss komplett neu gemacht werden. Beim Aufdrehen des Haupt-Wasserhahns spritzt es plötzlich aus den Wänden. Immer mehr Schwierigkeiten werden sichtbar. Karin läuft die Zeit davon. Sie braucht mehr Helfer. Darf sie überhaupt ihre Umbaupläne durchführen? Und wie reagieren die neuen Nachbarn auf ihre Hundezucht...? |
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Medienpreis der Deutschen Bischofskonferenz |
Medienpreis der Deutschen Bischofskonferenz für „Rollis für Afrika“
Im Rahmen des Medienpreises 2010 verleiht die Deutsche Bischofskonferenz der Reportage „Rollis für Afrika“ den Sonderpreis der Jury und zeichnet den Film mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ aus.
Zur Jurybegründung: Rollis für Afrika ist eine klassische Reportage. Im Mittelpunkt steht Estevan, ein schwerstbehinderter junger Mann. Diagnose: Spinale Muskelatrophie. Eine Titanstange im Rücken ermöglicht ihm überhaupt im Rollstuhl zu sitzen. „Es ist gut so, wie es ist und ob ich jetzt 40 Jahre alt werde oder 60 Jahre alt oder 80 Jahre alt werde, das ist egal. Das wichtigste ist die Zeit, was du mit der Zeit machst“, sagt Estevan.
Und Estevan macht viel aus seiner Zeit: Er sammelt Rollstühle, die in Deutschland auf dem Schrott landen. Und bringt sie nach Afrika. Persönlich. Der Filmemacher Markus Henssler begleitet ihn und seine Freunde auf ihrer Hilfstour durch Afrika. Den Behinderten, das zeigt die Reportage eindrucksvoll, ermöglicht der Rollstuhl überhaupt erst ein menschenwürdiges Leben. Statt Kriechen auf allen Vieren können sie nun sitzen – und das Haus verlassen.
Henssler gelingt es sehr eindrucksvoll, ein Porträt von Estevan zu zeichnen und gleichzeitig die Lage der Behinderten in Afrika darzustellen. Die Kamera ist ganz selbstverständlich in allen Situationen präsent und verschafft den Zuschauern einen tiefen Einblick, ohne voyeuristisch zu sein: so kann Leben auch sein. Dabei kommt der Film ohne Selbstmitleid, ohne Sentimentalität, ohne Betroffenheitsfloskeln aus. Estevan kennt seine engen Grenzen, aber er lässt sich dadurch nicht aufhalten. Sein Engagement vermittelt Lebensfreude – den Zuschauern in Deutschland genau wie den Behinderten in Afrika.
Autor: Markus Henssler / Sebastian Georgi
Kamera: Sebastian Georgi
Ton: Alexander Ott
Schnitt: Mark Heizmann
Produzent: Jürgen Killenberger |
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Für die ARD bei der Fußball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika dabei.
Unser WM-BildManufaktur GmbH Team Jochen Ritter und Alexander Ott.
05.06.2010 bis 09.07.2010
Aufnahmeformat: Sony XD-Cam HD |
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Kadernominierung WM2010 in Stuttgart |
Joachim Löw setzt bei der Fußball-Weltmeisterschaft auf sieben Spieler des Champions-League-Finalisten Bayern München – Die Fernsehsender SKY, ZDF, Eurosport und die Firmen Plazamedia und UCOM setzen auf die erfahren Kamerateams der BildManufaktur GmbH. 5 EB-Teams sind bei der Pressekonferenz am 06.April 2010 in Stuttgart anwesend. |
Was ist eine Jugendfarm? Diese Frage beschäftigte uns fast ein Jahr. Im Auftrag des BDJA und Soldan Kommunikation waren wir in ganz Deutschland auf verschiedenen Jugendfarmen und Aktivspielplätzen unterwegs. In Lübeck fanden wir den Bauspielplatz Roter Hahn auf dem Kinder historische mittelalterliche Gebäude originalgetreu nachbauen. In Berlin, auf dem Kolle 37 können Stadtkinder in einer Schmiede arbeiten wie vor 100 Jahren. In Bonn ist eine Jugendfarm gar Träger einer eigenen Grundschule und in Möhringen baden Kinder draußen in Badewannen in von Feuer beheiztem Wasser – mitten im Winter bei Schnee und Minustemperaturen.
Jugendfarmen sind Orte, an denen Kinder selbstbestimmt und kreativ ihren Tag verbringen können und gleichzeitig eine Menge lernen: Verschiedenste handwerkliche Tätigkeiten, Hütten bauen, mit Feuer spielen und der Umgang mit Tieren. Jugendfarmen bieten eine Menge Möglichkeiten. Über 150 gibt es in ganz Deutschland, alle sind unterschiedlich und jede für sich eine eigene kleine Welt, die Kinder entdecken und gestalten können.
Spielen fürs Leben
Dokumentarfilm 26 Min.
Autor, Regie: Sebastian Georgi
Produktion: Sascha Bufe
Kamera: Martin Steck , Till Beckert
Ton: Martin Breul, Jan Kampouridis
Schnitt: Mark Heizmann
Sprecher: Helge Sidow
> Zur Produktionsseite "Spielen fürs Leben" |
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Rollis für Afrika - Ein Rollstuhl ein Leben |
Der Tod ist Estevans ständiger Begleiter. Seit seinem dritten Lebensjahr leidet er unter spinaler Muskelatrophie, 90% seiner Muskeln sind bereits abgestorben. Doch um anderen Menschen zu helfen, braucht der 27jährige Heidelberger nicht die Kraft seiner Arme und Beine. Aus Wut und Nächstenliebe gründet Estevan im Jahr 2003 das Hilfsprojekt „Rollis für Afrika“ und setzt sich seitdem für ein besseres und würdevolleres Leben behinderter Menschen im Senegal ein. „Toubabe“ (weißer Mann), feiern ihn dafür die von der Gesellschaft Ausgegrenzten in einem der ärmsten Länder der Welt. Ihr Bedarf an Hilfsgütern erscheint unerschöpflich. In ganz Deutschland sammeln Estevan und seine freiwilligen Helfer deshalb Jahr für Jahr gebrauchte, ausrangierte Rollstühle, Gehhilfen, Krücken. Während ein Container die Ladung in das westafrikanische Land transportiert, reist der muskelschwundkranke Estevan mit seinem Team ebenfalls unter schwierigsten Bedingungen in die Dörfer und zu den betroffenen Familien. Auch wenn er dafür an seine eigenen körperlichen Grenzen gehen muss - der persönliche Kontakt, die lachenden, glücklichen Gesichter geben ihm Kraft weiter zu machen und…weiter zu leben.
Rollis für Afrika - Ein Rollstuhl ein Leben
Sendetermin: Mittwoch, 28.10.2009, 22.30
SWR Fernsehen Auslandsreporter / 30 Min.
Autor: Markus Henssler / Sebastian Georgi
Kamera: Sebastian Georgi
Ton: Alexander Ott
Schnitt: Mark Heizmann
Produzent: Jürgen Killenberger
> Zur Produktionsseite "Rollis für Afrika" |
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GET IT / UNIDO Case Study |
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Dreharbeiten in Nigeria für HP und UNIDO im Auftrag von Shiro Communication. Drehorte: Abuja, Enugu und Abakaliki.
Regie: David Hegarty
Kamera: Jürgen Killenberger
Schnitt: Robert Müller |
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Wimbledon: Duell der weltbesten Tennis-Asse |
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Das Turnier in Wimbledon ist nicht nur der älteste, sondern auch der wichtigste Tennis-Wettkampf der Welt. Premiere überträgt die 123. All England Championships live und auf mehreren Kanälen. Die Beiträge sind ab dem 22. Juni täglich von 13 bis 21.30 Uhr auf dem Privat-Sender zu sehen.
Moderator ist Jan Henkel. Er wird auch einer der ersten sein, der am 4. Juli den neuen Sky-Anzug trägt. Von da an heißt Premiere nämlich Sky TV. Die Mikrofone der BildManufaktur können sich dann als erste mit dem neuen Popschutz schmücken.
Jochen Ritter ist in diesem Jahr zum dritten Mal bei dem Grand-Slam-Turnier dabei, um für Premiere, bunte Geschichten Interviews und Moderationen aufzuzeichnen. |
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Schlaglicht-Panik im Nacken |
Angst kennt jeder. Krankhaft wird es, wenn die Angst einem ständig im Nacken sitzt und außer Kontrolle gerät. Rund 15 Prozent der Deutschen erleben es immer wieder: Die Panikattacke kommt scheinbar aus dem Nichts: Schweißausbrüche, Herzrasen und Blitzgewitter im Gehirn.
Es müssen nicht immer die großen Katastrophen sein, die Menschen an den Rand der Verzweiflung bringen. Manche glauben im fensterlosen Supermarkt sterben zu müssen, für andere lauert der Horror im Restaurant, der U-Bahn oder in der Weite eines großen Platzes.
Eva konnte von einem auf den anderen Tag plötzlich nicht mehr mit der U-Bahn fahren. Frank scheut den Kontakt mit Menschen, er hat dadurch seinen Job verloren, ist mit 40 schon Frührentner. Hans-Dieter sitzt die Angst schon seit über 20 Jahren im Nacken – eigentlich meinte er, dass er die Panik nach so vielen Jahren Therapie im Griff hat, aber dann ist er im letzten Jahr unverschuldet auf der Autobahn in einen Unfall geraten. Jetzt ist jede Autofahrt eine Tortur für ihn.
Auslöser für die ständige Panik im Nacken sind oft Überforderung im Beruf und trübe Zukunftsperspektiven. Experten sprechen von 12,5 Millionen Betroffene in Deutschland – mit großer Dunkelziffer. Es trifft Junge und Alte. Das Problem: Die Angst lähmt und bestimmt den Alltag. Finden diese Menschen aus der Panikspirale heraus, zurück in ein erträgliches Leben? „Der Weg aus der Angst führt durch die Angst“ sagen Therapeuten. Wie können Selbsthilfegruppen, Angstambulanzen und Psychologen den Betroffenen helfen?
SWR-Autor Claus Hanischdörfer, Kameramann Sebastian Georgi und Tonmann Alexander Ott haben drei Angstpatienten in ihrem Alltag und bei deren Therapie begleitet.
PANIK IM NACKEN
Wenn Angst krank macht
Sendetermin: Dienstag, 16.06.2009 22.30
SWR Fernsehen Schlaglicht 30 Min.
Autor: Claus Hanischdörfer
Kamera: Sebastian Georgi
Ton: Alexander Ott
Schnitt: Nicola Gündner |
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Auslandsreporter: Reisen auf Europas Flüssen / Donau |
375 Millionen wahlberechtigte Bürger der 27 EU-Länder werden zwischen dem 4. und dem 7. Juni 2009 das neue europäische Parlament wählen. Der SWR Auslandsreporter besucht Europäer entlang alter Grenz- und Konfliktlinien. Flüsse verbinden und trennen, die Menschen an den Ufern sind sich nah und doch oft fremd. Hat EU-Europa sie einander näher gebracht oder Unterschiede deutlicher gemacht? Fünf Reportagen fragen nach ihrem Verhältnis zum politischen und zum gefühlten Europa. Diesmal hat Inge Bell zusammen mit Kameramann Jürgen Killenberger sowie Mark Heizmann als Cutter für den SWR-Auslandsreporter die Donau bereist, den großen europäischen Strom, der Grenzfluß zwischen Ländern ist und Verbindungsachse zwischen Menschen. Vom Schwarzwald bis ins Schwarze Meer - auf fast 3.000 Kilometern fließt die Donau durch insgesamt zehn Länder; die meisten davon liegen in Europas Südosten. Jenseits der deutschen Grenze schippert das Team an Bord eines Flußkreuzfahrtschiff von Österreich über Ungarn, Serbien, Bulgarien und Rumänien bis ins Donaudelta am Schwarzen Meer. Früher tummelte sich ein buntes Gemisch an Völkchen und Religionen im allgemeinen friedlich entlang der Donau. Jahrhundertlang waren diese Länder Teil der ehemaligen alten k.u.k. Donaumonarchie oder des Osmanischen Reichs. Dann gerieten sie unter kommunistische Herrschaft. Heute sind sie zum größten Teil EU-Mitgliedsstaaten. Ist die Donau also wieder zur europäischen Achse geworden, wie sie es früher einmal war? Oder ist sie doch ein Grenzfluß, der die Völker mehr trennt als verbindet, wie zur Zeit des "Eisernen Vorhanges"? Denn in die einstige Melodie des k.u.k. Donauwalzers mischen sich in den letzten Jahren zunehmend schrille nationalistische Töne.
Auf der Schiffsreise entlang der Donau geht der SWR-Auslandsreporter zunächst in Wien von Bord. Dann macht das Team in Budapest Station und schaut, wie es den Menschen da geht, im einstigen Boom-Land Ungarn, das nun von der Wirtschaftskrise und von politischen Querelen gebeutelt wird?
Die Donau führt den SWR-Auslandsreporter weiter ins serbische Novi Sad, in dem seit jeher das pralle Leben herrschte. In der Hauptstadt der Provinz Vojvodina lebten Menschen aller Herren Länder stets friedlich zusammen. Ein Spaziergang mit dem Schriftsteller Laszlo Veges und Begegnungen mit jungen Menschen, die Musikfestivals gegen Kleingeistigkeit und Nationalismus organisieren, zeigen die bunte, lebensfrohe Offenheit und Multinationalität dieser Stadt. Zwischen Bulgarien und Rumänien unternimmt das Fernsehteam einen weiteren Landgang. Eine große Donau-Brücke soll beide Länder verbinden - nach jahrelangem Hin und Her wird sie nun gebaut - mit Hindernissen. Wie leben Bulgaren und Rumänen zu beiden Seiten dieser wichtigen europäischen LKW-Transitroute, die bislang nur im Fährbetrieb befahrbar war?
Regie: Inge Bell
Produzent: Jürgen Killenberger
Kamera: Jürgen Killenberger
Ton: Mark Heizmann
Schnitt: Mark Heizmann
Redaktion: Roberto Sanchez
Eine Produktion der BildManufaktur GmbH im Auftrag des SWR |
Marler Fernsehpreis 2009 für die Dokumentation „Im Schatten des Bösen – der Krieg gegen die Frauen im Kongo“
Die Dokumentation „Im Schatten des Bösen“ ist am 9.5.2009 mit dem „Marler Fernsehpreis für Menschenrechte“ in der Kategorie „Dokumentation Ausland“ ausgezeichnet worden. Amnesty International zeichnet mit diesem undotierten Preis alle zwei Jahre Produktionen aus, die sich in besonderer Weise mit dem Thema Menschenrechte auseinandersetzen.
Aus dem Urteil der Jury: „Trotz der Vielzahl an einbezogenen Aspekten empfanden wir den Beitrag auf einzigartige Weise klar gestaltet und in sich geschlossen. Auch bringt er das Leid der Betroffenen auf eine würdige und einfühlsame Weise an die Öffentlichkeit.“
Im Schatten des Bösen – Der Krieg gegen die Frauen im Kongo
Regie: Susanne Babila,
Produzent: Jürgen Killenberger
Kamera: Jürgen Killenberger
Ton: Felix Hugenschmidt
Schnitt: Karin Brost
Redaktion: Roberto Sanchez, Dr.Gudrun Hanke-El Ghomri, Ulle Schröder, Nadine Zwick
www.im-schatten-des-boesen.de |
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Der ARTE Themenabend: Generation Gewalt |
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Eine Schlägerei - gefilmt mit dem Handy - Schikanen gegen Schwache, Körperverletzung, Tötung und Mord. Gewalt unter Jugendlichen nimmt zu. Der Themenabend fragt nach den Ursachen der schweren Jugendkriminalität in Europa und nach deren Folgen.
Dienstag, 10. Februar 2009 um 21.00 Uhr (3 Reportagen)
Der Jugendrichter von Granada / 22.15 UHR / ARTE
(Deutschland, 2008, 29 Minuten)
Wiederholung der Sendung: 20.02.2009 um 11:05 auf ARTE
Regie: Lourdes Picareta
Kamera: Jürgen Killenberger (BildManufaktur GmbH) / Andreas Schäfauer (SWR)
Ton: Marcus Jacobi
Pressetext:
Emilio Calatayud ist Jugendrichter in Granada. Seine Methoden sind mutig und unkonventionell. Junge Gewaltverbrecher lässt er beispielsweise in der Gerichtsmedizin arbeiten oder Spiegel putzen, damit sie sich selbst ins Gesicht sehen müssen. Das Porträt von Lourdes Picareta zeigt einen ungewöhnlichen, kreativen und sehr erfolgreichen Umgang mit dem Phänomen Jugendgewalt.
Der Jugendrichter von Granada, Emilio Calatayud, ist bekannt für seine außergewöhnlichen, unkonventionellen Urteile. Ein junger Gewalttäter, der einem anderen Jugendlichen "eine in die Fresse haut", lässt er in den Toiletten von staatlichen Einrichtungen Spiegel putzen. Damit er, wie der Richter sagt, "Gelegenheit hat, stets in die eigene 'Fresse' zu schauen". Einen anderen Jungen, der Motorrad ohne Versicherung fährt, lässt er über Hundert Stunden lang in einer Unfallklinik mit Behinderten arbeiten. Computer-Hacker, die Firmen große Verluste bringen, müssen Gleichaltrige in Informatik unterrichten. Emilio Calatayud lässt die Täter die Tragweite ihrer Taten spüren. Und er versucht zugleich, Lernprozesse in Gang zu setzen - nicht nur bei Bagatelldelikten.
Emilio Calatayud ist nicht nur der prominenteste, sondern auch der erfolgreichste Jugendrichter Spaniens. Er lässt die jungen Täter nach dem Urteilsspruch nicht allein. Er begleitet sie jahrelang, bis sie wieder in die Gesellschaft zurückgefunden und eine Zukunftsperspektive haben. Dabei kann er sich auf die Hilfe eines Teams von 30 Psychologen und Sozialarbeitern stützen. In Granada nennt man Emilio Calatayud deshalb "Padrazo" - den großen Vater. Er schafft es, dass über 70 Prozent der Jugendlichen, die aufgrund ihrer Straftaten in einer geschlossenen Anstalt landen, nicht rückfällig werden. |
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Der ARTE Themenabend: Der Wettlauf um die Rohstoffe |
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Dienstag, 27. Januar 2009 um 21.00 Uhr (3 Reportagen aus der Arktis, dem Kongo und Australien)
China im Kongo / Beginn 21.45 UHR / ARTE
(Deutschland, 2008, 29 Minuten)
Wiederholung der Sendung: 05.02.2009 um 10:40 auf ARTE
Regie: Wiltrud Kremer
Kamera: Jürgen Killenberger
Ton: Florian Mayerhoffer
Pressetext: Afrika ist reich an Rohstoffen. Doch die Bevölkerung profitiert kaum von den enormen Kupfer-, Gold- und Coltan-Vorkommen. Die Erlöse fließen oft nur in die Kassen staatlicher und territorialer Machthaber. Im Nordosten des Kongo beispielsweise finanzieren regionale Warlords ihre Waffen mit dem Verkauf von Bodenschätzen. Große Konzerne und Staatsbetriebe sichern sich die begehrten Schürflizenzen. Ganz groß im afrikanischen Rohstoffgeschäft sind die Chinesen. Sie sichern sich die begehrten Vorkommen und bauen im Gegenzug Straßen und Schulen. Politisch mischen sie sich nicht ein - deshalb ist das chinesische Engagement bei den afrikanischen Regierungen beliebt.
In einer Kupfermine der Provinz Katanga in der Demokratischen Republik Kongo schürft Nelly Tshilombo das Edelmetall mit bloßen Händen - illegal. Die Mine gehört einer privaten chinesischen Firma. Nelly besticht die Minenpolizei, damit sie arbeiten kann. Das grüne Gold verkauft sie dann über Händler weiter an die Chinesen. 40 Dollar bekommt sie am Tag. Das reicht gerade einmal für das Essen und das Schulgeld ihrer neun Kinder. Mehr als 200.000 Menschen suchen in der Provinz Katanga Arbeit in den Kupfer- und Kobaltminen, legal oder illegal. Eine andere Möglichkeit, Geld zu verdienen, haben sie nicht.
In Lubumbashi, der Hauptstadt der Provinz Katanga, donnern Tag und Nacht Sattelschlepper durch die Stadt, schwer beladen mit Kupfer und Kobalt. Sie fahren Richtung Sambia und weiter nach Tansania. Von dort werden die Rohstoffe nach Fernost verschifft. 300 chinesische Firmen sind in der Provinz Katanga bereits im Hüttenwesen tätig. 80 Prozent der privaten Investitionen der letzten Jahre kommen aus dem Reich der Mitte. Der jüngste Coup ist ein Jahrhundertvertrag im Wert von neun Milliarden Dollar. China baut 3.500 Kilometer Autobahnen, 3.500 Kilometer Bahngleise, dazu Krankenhäuser, Universitäten und Schulen. Im Gegenzug erhält es zehn Millionen Tonnen Kupfer und 200.000 Tonnen Kobalt. - Rohstoffe gegen Infrastruktur.
Die Demokratische Republik Kongo bekommt von China Cash zum Wiederaufbau des vom Krieg zerstörten Landes, ohne politische Auflagen oder politisches Wohlverhalten, wie der Westen es fordert, wenn er Gelder vergibt. So hat China in dem rohstoffreichsten Land Afrikas eindeutig die Nase vorn. Mit den Milliarden Dollar kommen auch Tausende Chinesen ins Land. Sind sie die neuen Kolonisatoren aus dem Reich der Mitte? Wie werden sie sich langfristig verhalten? Bleiben die Einwohner des Kongo wieder einmal auf der Strecke, während andere profitieren, oder hat das Land nun eine realistische Chance, den "Fluch der Rohstoffe" loszuwerden? - "Es ist zu früh dies zu beantworten," sagt Freddy Mulumba, der Journalist der Onlinezeitung "Le Potentiel". "Die Chinesen treten anders auf als der Westen. Sie haben eine 'Win-win-Situation' vor Augen. Sie bringen uns keinen Krieg. Und zum ersten Mal in der Geschichte Afrikas haben wir die Wahl zwischen zwei Zivilisationen, zwischen zwei Mächten. Wir können wählen, mit wem wir zusammenarbeiten. Mit den Amerikanern, mit den Europäern, mit den Chinesen. Früher hatten wir keine Wahl. Wir wurden zu allem gezwungen." |
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Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2008 |
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„Im Schatten des Bösen“ – Der Krieg gegen die Frauen im Kongo ist am 06.12.2008 in Nürnberg mit dem Deutschen Menschenrechts-Filmpreis ausgezeichnet worden. BR-Alpha sendet die Aufzeichnung der Verleihung am 13. Dezember um 22.30 Uhr.
Pressetext:
Die SWR Journalistin Susanne Babila ist am 6. Dezember in Nürnberg mit dem "Deutschen Menschenrechts-Filmpreis" für den Dokumentarfilm "Im Schatten des Bösen: Der Krieg gegen die Frauen im Kongo" ausgezeichnet worden. Der Film wurde von der Stuttgarter Film- und Fernsehproduktionsfirma BildManufaktur GmbH im Auftrag von Arte und dem SWR hergestellt. Produzent Jürgen Killenberger, Autorin Susanne Babila, Ton Felix Hugenschmidt, Schnitt Karin Brost.
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Mehr als fünf Millionen Menschen in Deutschland können ihre Schulden nicht mehr aus eigener Kraft abzahlen - sie sind überschuldet und damit faktisch bankrott.
Peter Zwegat, Schuldnerberater aus Berlin, ist oftmals die letzte Hoffnung für die Betroffenen.
Der 58-jährige arbeitet seit rund 20 Jahren als staatlich anerkannter Leiter einer offiziellen Schuldnerberatung in Berlin. Er kennt die zahlreichen Gründe, warum Menschen in die Schuldenfalle geraten und weiß auch in nahezu aussichtsloser Lage zu helfen.
Bei seinem neuesten Fall begleiteten unsere Kamerateams im Auftrag von tv-connexion Peter Zwegert in Walldorf über 2 Monate. Die Sendung wurde produziert von Probono Köln.
Sendetermin ist der 13.5.2009 um 21.15 Uhr auf RTL.
Sendezeit: 60 Min.
Mitarbeiterstab BildManufaktur GmbH:
1. Kamera: Jochen Ritter 2. Kamera: Jochen Keitel
Kameraassistenz: Alexander Ott, Andreas Hampp, Martin Steck, Florian Mayerhoffer
Meistgesehenes Programm
Am Mittwochabend war die Sendung "Raus aus den Schulden" mit Schuldenberater Peter Zwegat ab 21.15 Uhr nach Senderangaben mit 4,60 Millionen Zuschauern das meistgesehene Programm. Das entsprach einem Marktanteil von 16,3 Prozent beim Gesamtpublikum und 23,7 Prozent in der für den Privatsender wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.
Mitarbeiterstab BildManufaktur GmbH:
1. Kamera: Jochen Ritter 2. Kamera: Jochen Keitel
Kameraassistenz: Alexander Ott, Andreas Hampp, Martin Steck, Florian Mayerhoffer |
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