| Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2008 |
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Pressetext: In dem 60-minütigen Film zeigt Susanne Babila, wie im Nordosten des Kongo unbeschreibliche Menschenrechtsverletzungen vor allem gegen Frauen und Kinder begangen werden. Susanne Babila war 2007 sechs Wochen lang mit dem Kameramann Jürgen Killenberger und dem Tonmann Felix Hugenschmidt im Nordosten des Kongo unterwegs. Sie filmten vor allem im Krankenhaus Panzi in der kongolesischen Stadt Bukavu. Dorthin kommen Frauen, die auf unvorstellbare Weise erniedrigt, gefoltert und vergewaltigt wurden. Oftmals wurden sie von denen als Zwangsprostituierte oder Arbeitssklavinnen gefangen gehalten, die zuvor ihre Familie ermordet hatten. Zu schlimmsten körperlichen Verletzungen kommen Traumata und die Ausgrenzung durch ihre Dorfgemeinschaft.
Der "Deutsche Menschenrechts-Filmpreis" wird alle zwei Jahre an herausragende Film- und Fernsehproduktionen vergeben, die sich Menschenrechtsthemen annehmen. "Im Schatten des Bösen" ist eine Produktion der BildManufaktur GmbH, Stuttgart, im Auftrag des SWR in Zusammenarbeit mit Arte.
Die Intention des Preises:
Der Preis und die davon ausgehenden Signale haben rasch internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung gefunden. So stand bereits die erste Preisverleihung unter der Schirmherrschaft von José Ayala Lasso, dem damaligen Hochkommissar für Menschenrechte der Vereinten Nationen. Der ursprünglich aus neun, heute aus elf Mitgliedern bestehenden Jury gehören namhafte Persönlichkeiten aus aller Welt an. Die Jurymitglieder entscheiden über die Preisträger.
Das hohe Ansehen der Jury und die Unterstützung des Preises durch die Vereinten Nationen, die UNESCO und namhafte Nichtregierungsorganisationen haben wesentlich dazu beigetragen, dass der Preis inzwischen international erheblich an Reputation gewonnen hat und die Absicht, Verteidiger der Menschenrechte zu schützen, erste Wirkung zeigt.
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„Im Schatten des Bösen“ – Der Krieg gegen die Frauen im Kongo ist am 06.12.2008 in Nürnberg mit dem Deutschen Menschenrechts-Filmpreis ausgezeichnet worden. BR-Alpha sendet die Aufzeichnung der Verleihung am 13. Dezember um 22.30 Uhr.