Produktion: Rollis für Afrika
Regie: Markus Henssler Kamera: Sebastian Georgi
Buch: Markus Henssler, Sebastian Georgi Schnitt: Mark Heizmann
Ton: Alexander Ott    
Redaktion: Roberto Sanchez Laufzeit: 82 Minuten
Produzent: Jürgen Killenberger Webseite: www.rollis-fuer-afrika-film.de

 

Der Tod ist Estevans ständiger Begleiter. Seit seinem dritten Lebensjahr leidet er unter spinaler Muskelatrophie, 90% seiner Muskeln sind bereits abgestorben. Doch um anderen Menschen zu helfen, braucht der 27jährige Heidelberger nicht die Kraft seiner Arme und Beine. Aus Wut und Nächstenliebe gründet Estevan im Jahr 2003 das Hilfsprojekt „Rollis für Afrika“ und setzt sich seitdem für ein besseres und würdevolleres Leben behinderter Menschen im Senegal ein. „Toubabe“ (weißer Mann), feiern ihn dafür die von der Gesellschaft Ausgegrenzten in einem der ärmsten Länder der Welt. Ihr Bedarf an Hilfsgütern erscheint unerschöpflich. In ganz Deutschland sammeln Estevan und seine freiwilligen Helfer deshalb Jahr für Jahr gebrauchte, ausrangierte Rollstühle, Gehhilfen, Krücken. Während ein Container die Ladung in das westafrikanische Land transportiert, reist der muskelschwundkranke Estevan mit seinem Team ebenfalls unter schwierigsten Bedingungen in die Dörfer und zu den betroffenen Familien. Auch wenn er dafür an seine eigenen körperlichen Grenzen gehen muss - der persönliche Kontakt, die lachenden, glücklichen Gesichter geben ihm Kraft weiter zu machen und…weiter zu leben.


 




 

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