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Agatha Christie und der Orient

Basierend auf erstmals veröffentlichten Aufnahmen aus dem Privatarchiv der Nachfahren Christies zeichnet die Autorin Sabine Scharnagl in ihrem Dokumentarfilm „Agatha Christie und der Orient“ die Anfänge und lebenslange Liebe der Schriftstellerin zum Orient nach.


Agatha Christie reiste 1928 zum ersten Mal alleine in den Nahen Osten, um sich von schwierigen Zeiten zu erholen. Dort sah sie zum ersten Mal die britischen Ausgrabungen in Mesopotamien und lernte Archäologen kennen, mit denen sie sich anfreundetet. Später heiratete sie den Archäologen Max Mallowan und begleitete ihn jedes Jahr zu seinen Ausgrabungen. Christie arbeitete dort an ihren Büchern und ließ ihre Erlebnisse in ihre Krimiromane einfließen, so wie zum Beispiel „Mord in Mesopotamien“ oder auch „Sie kamen nach Bagdad“.


In ihrem Buch „Come Tell Me How You Live“ beschreibt Agatha Christie ihre Erinnerungen an eine glückliche und friedliche Zwischenkriegszeit im Nahen Osten.